Wohnungsbau – wirtschaftlich und innovativ

Zukunftsweisender Auftritt des FVHF auf der BAU 2017

Der gemeinsame Messestand des FVHF und der Bundesstiftung Baukultur zur BAU 2017, Foto: FVHF / Till Budde, Berlinzoom
Der gemeinsame Messestand des FVHF und der Bundesstiftung Baukultur zur BAU 2017, Foto: FVHF / Till Budde, Berlin

Fassaden gestalten Gebäude. Gebäude prägen Stadtbilder und damit den öffentlichen Raum. Aufgrund der demographischen Entwicklung und Zuwanderung herrscht nicht nur in Deutschlands Städten und Ballungszentren ein Mangel an kostengünstigem Wohnraum. Der FVHF legte daher seinen Fokus auf der BAU 2017 bewusst auf die Themen „Serielles Bauen“, „Sanieren im Bestand“ und „Digitales Planen und Bauen“.

Neben Lösungsansätzen und Praxisbeispielen seiner Mitglieder, präsentierte der Fachverband vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) in Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur den Baukulturbericht 2016/2017 „Stadt und Land“. Gemeinsames Anliegen war es, Planer und am Bau beteiligte Akteure auf das Thema Baukultur zu fokussieren und die Qualität gebauter Wohn- und Lebensräume durch innovative Fassadenlösungen zu steigern. 

Der FVHF-Messestand fungierte stärker noch als in den Jahren zuvor als Treffpunkt der VHF-Branche und des gesamten Netzwerkes. Ob Mitglieder, Kooperationspartner, befreundete nationale und internationale Branchenverbände, Hochschulen und Architekten, die Resonanz war in diesem Jahr besonders groß. Neben dem Messestand wurden auch die Fassaden-Rundgänge des Fachverbandes in diesem Jahr wieder sehr gut angenommen. Auf kompakte Weise wurde so das Kompetenznetzwerk rund um die vorgehängte hinterlüftete Fassade erlebbar gemacht.

Vertieft wurde die Präsenz des FVHF und der Bundesstiftung Baukultur auf der BAU 2017 durch eine Pressekonferenz, die inhaltlich durch eine Kooperation mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie unterstützt wurde. Frank Weigelt (Vorstand FVHF), Reiner Nagel, (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur) und Michael Knipper, (Hauptgeschäftsführer HDB) stellten ihre Positionen zur aktuellen Wohnungsbausituation in kurzen Statements dar. Im Anschluss fand eine inhaltlich sehr aussagekräftige Podiumsdiskussion mit dem Schwerpunkt „Serielles Bauen“ statt, deren Podiums- und Expertenrunde sich aus Vertretern aus Bau-, Stadt- und Raumforschung (Andreas Rietz, Leiter des Referats Nachhaltiges Bauen im Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung), Wohnungswirtschaft (Hans-Otto Kraus, Beiratsmitglied der Bundesstiftung Baukultur), Hochschule (Prof. Karsten Tichelmann, Technische Universität Darmstadt), Planung (Mikala Holme Samsøe, Planerin/Architektin, München, Kopenhagen) und der deutschen Bauindustrie (Thorsten Senner, Vorstandsvorsitzender der Bundesfachabteilung Fassadenbau im HDB und Geschäftsführer Consens Bautechnik GmbH) zusammensetzte.

 
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