Deutscher Fassadenpreis 1999 für VHF

 

 

Ausgezeichnete Projekte:

Foto: Hild & K.

1. Preis

Anläßlich des 4. Deutschen Fassadentag® in München lobte der VHF erstmals den Deutschen Fassadenpreis 1999 für VHF aus. Den 1. Preis erhielt das Münchener Architekturbüro Hild & K., dem es mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade gelang, "den Entwurf nicht von der umgebenden Architektur abzusetzen, sondern den vorgegebenen Kontext neu zu interpretieren", wie es in der Beurteilung der Jury unter Leitung des Schweizer Architekten Ueli Zbinden hieß.
Die VHF und das Flachdach schaffen Bezüge zu den Siedlungsbauten der Nachbarschaft aus den sechziger Jahren. Die Kombination mit walzblanken Aluminiumelementen und Schichtstoffplatten setzt besondere Akzente.


Foto aus Sonderdruck Fassadentechnik

2. Preis

Den 2. Preis beim Deutschen Fassadenpreis für VHF 1999 erhielt ein Einfamilienhaus mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade aus Holz; ein Gebäude, wie es sonst im städtischen Umfeld selten zu sehen ist. Das moderne Wohnhaus beeindruckt mit einer naturbelassenen Holzbekleidung, die als VHF in Stülpschalung ausgebildet dem Gebäude seinen natürlichen Charme gibt. Die Hinterlüftung dieser VHF gewährleistet den konstruktiven Schutz der Holzrahmenbauweise und sichert dem Bau eine lang anhaltende Lebensdauer.


Foto aus Sonderdruck Fassadentechnik

Sonderpreis

Einen Sonderpreis verlieh die Jury 1999 für einen Wohnungsbau der Berliner Architekten Tim Heide und Verena von Beckerath. Ihr sogenannter "Berliner Würfel" ist mit einer hinterlüfteten Klinkermauer bekleidet. Das Verblendmauerwerk ist zur Straßenseite mit französischen Fenstern durchbrochen. Technische Grundvoraussetzung für die Prämierung beim Deutschen Fassadenpreis für VHF ist, dass Gebäude ganz oder in teilen mit einer VHF gemäß DIN 18516-1 ausgeführt sind. Der Sonderpreis weicht von dieser Vorgabe ab, überzeugte jedoch die Jury wegen der klaren Baustruktur, die etwas sehr Eigenständiges entwickelt hat. Nicht verzichtet haben die Architekten auf die bauphysikalischen Vorteile der Hinterlüftung, die eine konstruktive Trennung der Funktionen Wärmedämmung und Witterungsschutz hat.



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