Deutscher Fassadentag®
Jubiläum – 10. Deutscher Fassadentag®
Rund 300 Gäste trafen sich Anfang des Jahres zum 10. Deutschen Fassadentag® und zur Preisverleihung des Deutschen Fassadenpreises 2007 in München. Als Veranstalter begrüßte Klaus Reinwarth, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. die anwesenden Gäste. Gekommen waren Architekten, Ingenieure, Fassadenbauer, ein breites Fachpublikum und nicht zuletzt die Preisträger, die mit der Güte ihrer Projekte helfen, das System der vorgehängten hinterlüfteten Fassade noch bekannter zumachen. Rund 14 Jahre nach Gründung des Fachverbandes ist der FVHF inzwischen auf über 50 Mitglieder angewachsen. Mit unterschiedlichen Aktivitäten, Veranstaltungen und Veröffentlichungen unterstützt der FVHF das anerkannte Fassadensystem, das nachweisbar als das System mit der geringsten Schadensanfälligkeit gilt. Damit sichert der Fachverband der vorgehängten hinterlüften Fassade, ihrer Qualität und ihren Vorzügen bezüglich Gestaltung, Technik und Wirtschaftlichkeit eine hohe Aufmerksamkeit und eine entsprechende Öffentlichkeit. Traditionell hat der FVHF am Deutschen Fassadentag auch den Deutschen Fassadenpreis für VHF verliehen.
Die geladenen Referenten sprachen zu Gestaltung, Technik und Wirtschaftlichkeit der VHF.
Geladene Referenten:
- Meinrad Morger, Morger & Dettli Architekten, Basel
- Christian Brückner, Brückner & Brückner Architekten, Tirschenreuth
- Sven Plieninger, Schlaich Bergermann und Partner, Stuttgart
- Osman Askari, Askari Architekten, Lörrach
Außerdem stellten die Preisträger ihre ausgezeichneten Projekte vor.
Preisträger:
- Matthias Hotz, rolf + hotz Architekten
- Professor Klaus Legner, Legner + Van Ooyen Freie Architekten
- Professor Markus Allmann, Allmann Sattler Wappner Architekten
- Professor Jörg Rügemer, AJR – Atelier Jörg Rügemer
9. Deutscher Fassadentag®
Am Donnerstag, den 20. Januar 2005 fand auf der Messe München im ICM der 9. Deutsche Fassadentag® statt. Im Verlauf der Tagung wurde der Deutsche Fassadenpreis 2005 für VHF verliehen; die Preisträger stellten ihre Projekte vor.
Der Deutsche Fassadentag® und der Deutsche Fassadenpreis für VHF thematisieren Architektur- und städtebauliche Qualität unter komplexen ökonomischen Bedingungen und vor wachsender ökologischer Verantwortung. Chairman der Veranstaltung war Ministerialdirigent Robert Scholl, Bonn/Berlin, vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen.
Auf der Tagung wurden herausragende Sanierungs-, Erweiterungs- und Neubauprojekte von besonderer baulicher Güte vorgestellt und ausgezeichnet. Als Gastland war 2005 Tschechien mit Referenten vertreten. Sie boten einen spannenden Blick in die Architekturlandschaft der erweiterten Europäischen Union.
Ideelle Träger der Tagung im Rahmen der BAU 2005 waren – neben dem FVHF und der Bundesfachabteilung Fassadenbau als Veranstalter – der Cubus Medien Verlag mit »Fassadentechnik« in Hamburg, das Institut für internationale Architektur-Dokumentation in München und die BAU 2005, Messe München GmbH.
Robert Scholl, vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Christian Schittich, Chefredakteur der Zeitschrift Detail und Juryvorsitzender sowie Klaus Reinwarth, Vorstandsvorsitzender des FVHF, überreichen den Deutschen Fassadenpreis an die Preisträger
8. Deutscher Fassadentag®
Deutscher Fassadenpreis 2004
Erfolgreicher Architekturkongress
Am 15. Januar 2004 fand in Essen im Rahmen der Fachmesse DEUBAU der 8. Deutsche Fassadentag® statt. Mehr als 500 Gäste hatten sich zu dieser renommierten Tagung des Fachverbands Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. (FVHF) angemeldet. Vorstandsvorsitzender Klaus Reinwarth begrüßte die Anwesenden und wies auf die Bedeutung der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Industrie, Handwerk und Architektenschaft hin.
Vor allem Architekten aus ganz Deutschland haben die Gelegenheit genutzt, die spannenden Werkberichte der vier Preisträger des Deutschen Fassadenpreises 2004 für VHF zu hören und die ausgezeichneten Projekte vor Ort in einer Ausstellung zu sehen.
Das Büro von Allmann Sattler Wappner Architekten aus München stellte das neue Bildungszentrum Südwestmetall des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V. in Reutlingen vor. Das Gebäude zeigt eine elegante vorgehängte hinterlüftete Fassade, deren Bekleidung - in Anlehnung an die Tätigkeit des Bauherrn - vollständig aus Edelstahl besteht. Das Dresdener Architekturbüro von Heinle, Wischer und Partner vermittelte einen Einblick in den Planungsprozess des neuen Bildungswerks der Sächsischen Wirtschaft in Dresden. Das Düsseldorfer Büro von Schuster Architekten erläuterte das energetisch effiziente Gebäudekonzept des riesigen Verwaltungsbaus der ZPD, Zentrale Polizeitechnische Dienste in Duisburg. Nicht zuletzt stellte das Münchner Architekturbüro Steidle + Partner das beeindruckende KPMG Gebäude im Stadtquartier Theresienhöhe vor.
Als geladene Gäste überzeugten sich auch die Vertreter des Bundesbauministeriums, der Industrie und der Architektenverbände von der Bedeutung der FVHF Aktivitäten für Architektur und Baukultur. Mit dem Deutschen Fassadenpreis ist der Fachverband ständiges Mitglied im Konvent zur nationalen Stiftung Baukultur.
Als weiteren Höhepunkt des Kongresses ermöglichte der Referent des Gastlandes Frankreich, Claude Vasconi, einen Blick über die Grenzen. Neben den gestalterischen Aspekten rückt hier auch das Thema der europäischen Harmonisierung von Normen und Bauvorschriften in den Blickpunkt - ein Themenbereich, dem sich der FVHF seit langem in verschiedenen Gremien widmet. Vergleichbare Standards und sich verändernde Qualitätsanforderungen wird die internationale Tätigkeit vieler deutscher Architekten langfristig forcieren.




