Verbandsprofil

Der Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. (FVHF) ist die Interessenvertretung der Hersteller von Bekleidung, Unterkonstruktion, Wärmedämmstoffen sowie Verankerungs- Verbindungs- und Befestigungselementen für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) mit Sitz in Berlin.
 
Der FVHF ist außerordentliches Mitglied im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie.
 
Ziel des Verbandes ist, eine bauphysikalisch und architektonisch anspruchsvolle Ausführung und Gestaltung von Fassaden bei Neubau und Sanierung unter Berücksichtigung aller ökologischen Aspekte zu fördern.
 
Zu den Hauptaufgaben des FVHF gehört, die Vorteile und Merkmale der vorgehängten hinterlüfteten Fassade in der öffentlichen Meinung, bei Planern, Verbänden und bei Entscheidungsträgern durch eine aktive Informationspolitik zu verdeutlichen.
 
Der FVHF setzt sich für eine einheitliche Ordnung des Zulassungswesens für den Bau von VHF sowie die Normung dieser Konstruktion und ihrer Bestandteile ein. Um einen technischen und wirtschaftlichen Fortschritt im Fassadenbau zu forcieren, fördert der Verband die anwendungsbezogene Forschung und erarbeitet Empfehlungen sowie Regelwerke. Außerdem beteiligt sich der FVHF an der Erstellung und Einführung nationaler und internationaler Vorschriften.

Vorstand

Frithjof Koerdt; Vorstandsvorsitzender
Siegfried Moll; Vorstand Kommunikation
Oliver Fröhlich; Vorstand Technik
Frank Ritter; Vorstand Europa

Ehrenvorsitzender

Wilhelm K. Kröger

Geschäftsstelle

Anja Geisler; Administration und Organisation
Gert Moegenburg; Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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Gestalterische Vielfalt

Durch die große Auswahl an unterschiedlichen Bekleidungswerkstoffen und Materialkombinationen sowie die Möglichkeiten einer sichtbaren oder verdeckten Befestigung bietet das System der vorgehängten hinterlüfteten Fassade eine ungewöhnlich hohe Gestaltungsvielfalt. Der Fachverband sieht es daher als seine Aufgabe, Planer und Architekten bei der Auswahl des Fassadensystems in Neubau und Sanierung zu beraten und zu unterstützen. Hierzu dienen neben diversen Publikationen vor allem die Durchführung des Deutschen Fassadentages® und die Verleihung des Deutschen Fassadenpreises. Die als Siegerprojekte daraus hervorgehenden hochwertigen Architekturbespiele sind in besonderem Maße dazu geeignet, den ganzheitlichen Ansatz von VHF-Systemen noch stärker in der öffentlichen Meinung zu verankern.

Streckmetallfassade, Institutsgebäude und Versuchshalle, TU Darmstadt, Foto: Dietmar Träupmann, Augustusburg

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Technische Qualität

Einen besonderen Schwerpunkt sieht der Fachverband in der Herausarbeitung der technischen Qualitäten desSystems der vorgehängten hinterlüfteten Fassade. Sieliegen in erster Linie in der konstruktiven Trennung derFunktionen Wärmeschutz und Witterungsschutz. DieSchadensanfälligkeit ist somit geringer als bei anderenFassadensystemen. Zudem können besondere Anforderungenetwa an den Brand-, Schall- oder Blitzschutzproblemlos und gestalterisch ansprechend umgesetztwerden.

Der FVHF bemüht sich in diesem Zusammenhang insbesondereum eine einheitliche Ordnung des Zulassungswesensfür den Bau von vorgehängten hinterlüftetenFassaden, die Normung dieser Konstruktionsart undder dafür notwendigen Produkte. Dazu kommt dieBeteiligung an der Erstellung und Einführung nationalerund internationaler Vorschriften sowie die Erarbeitungvon Empfehlungen und Regelwerken. Die technischenWeiterentwicklungen auf dem Gebiet der vorgehängtenhinterlüfteten Fassade waren bisher erfolgreich undwerden in Zukunft zu einer weiteren Verbreitung diesesFassadensystems beitragen. Der Fachverband hat sichdamit als anerkannter Partner der wichtigen Gremien derBaupolitik, der Bauwirtschaft und der Architektenschaftpositioniert.

Faserzementtafeln, Büro- und Servicezentrum, Dresden
Faserzementtafeln, Büro- und Servicezentrum, Dresden, Foto: Bernadette Grimmenstein, Hamburg

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Wirtschaftliche Vorzüge

Gerade in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dassThemen wie Bau- und Ausführungsqualität, Nachhaltigkeitund Ressourcenschonung auch für die Planungund Erstellung von Fassaden zunehmend an Bedeutunggewinnen. Die Förderung des wirtschaftlichen Fortschrittsim Fassadenbau gehört damit ebenfalls zu den Anliegendes FVHF. Mit dem System der vorgehängten hinterlüftetenFassade haben der Fachverband und seine Mitgliederwesentliche Beiträge dazu geleistet, dass die hohenAnsprüche, die an zukunftsweisende Bauarten gestelltwerden, in der Praxis erfüllt werden können.

Trotz der zunächst höheren Erstinvestitionen erweisensich vorgehängte hinterlüftete Fassaden aufgrund derhohen Lebensdauer und des geringen Wartungs- bzw.Instandhaltungsaufwands in ökonomischer Hinsicht alsgünstig. Die Langlebigkeit resultiert im Wesentlichen ausden energetischen Möglichkeiten und bauphysikalischenVorteilen des Systems. Auch eine Betrachtung der ökologischenund sozio-kulturellen Faktoren bringt für Gebäudemit vorgehängten hinterlüfteten Fassaden positiveBilanzen. Hierzu zählen beispielswiese die im Vergleichzu anderen Fassadensystemen einfache Rückführung dereinzelnen Komponenten in den Wertstoffkreislauf oderauch die repräsentative Gestaltung eines Objekts unddie Behaglichkeit im Gebäudeinneren. Die drei Dimensionender Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie undSozio-Kulturelles – werden bei diesem Fassadensystemin besonderer Weise in Einklang gebracht.

Sichtbeton und Holzfassadentafeln, Wiederaufbau Mesnerhaus, München, Foto: Michael Heinrich, München
Solarfassade, Zentrale Polizeitechnische Dienste, Duisburg, Foto: Frank Springer, Bielefeld

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