
Die Fassade eines Gebäudes ist nicht nur dessen äußere Hülle, sondern auch ein Ausdruck seiner Identität und Funktionalität. Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) repräsentieren die Zukunft der Architektur: sie vereinen energetische Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit mit multifunktionalen bauphysikalischen Eigenschaften und intelligenten technischen Funktionen. Die wegweisendsten Lösungen würdigt der 16. Deutsche Fassadenpreis 2026 für VHF.
Der Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden – FVHF e.V. würdigt mit der Auswahl das breite Anwendungsspektrum der modernen Bauart: Neben den Kategorien „Bauen im Bestand“, „Das besondere Detail“ und „VHF-Funktionsfassade“ spiegelt sich der Wandel hin zu kreislauffähigen Materialien insbesondere in den Nominierungen für den erstmals ausgelobten „Sonderpreis VHF mit Holzbekleidungen“ wider.
Die zwölf Nominierten im Überblick:
Kategorie: BAUEN IM BESTAND
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Projekt: Theaterwerkstätten Eisenach
Architektur: Büro Voigt
Foto: Philip Heckhausen
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Projekt: Erweiterung und Sanierung der Kraichgau Realschule
Architektur: Michel + Wolf Architekten Freie Architekten BDA
Foto: Dietmar Strauß
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Projekt: Sanierung und Erweiterung MEERESMUSEUM Stralsund
Architektur: Reichel Schlaier Architekten GmbH
Foto: Brigida González
Kategorie: DAS BESONDERE DETAIL
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Projekt: Bürgerzentrum Alte Feuerwache - Stadtteilwerkstatt für Holzarbeiten, Köln
Architektur: Bachmann Badie Architekten
Foto: Annika Feuss
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Projekt: Biotechnologiezentrum Tübingen
Architektur: RIEHLE KOETH
Foto: Brigida Gonzàlez
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Projekt: Berliner Hochschule für Technik (Instituts- und Laborgebäude), Berlin
Architektur: Thomas Müller Ivan Reimann
Foto: Stefan Müller
Kategorie: VHF-FUNKTIONSFASSADE
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Projekt: PREVIER -- Präventionszentrum von BGW und VBG, Hamburg
Architektur: Auer Weber Assoziierte GmbH
Foto: Ditz Fejer![]()
Projekt: Schulmensa und Stadtteilzentrum Pasewalk
Architektur: augustinundfrank/Winkler Architekten PartGmbH
Foto: Andrew Alberts
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Projekt: B-One, Neubau der Berlin Hyp, Berlin
Architektur: C.F. Møller Deutschland GmbH
Foto: Franz Brück
Kategorie: Sonderpreis VHF-HOLZBEKLEIDUNG
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Projekt: Wohn- und Bürogebäude "Vinzent", München
Architektur: allmannwappner gmbh
Foto: Kim Fohmann![]()
Projekt: Übernachtungsschutz und medizinische Einrichtung Lotte-Branz-Straße, München
Architektur: Hild und K
Foto: Michael Heinrich![]()
Projekt: Haus im Park, Berlin
Architektur: Modersohn & Freiesleben Architekten Partnerschaft mbB
Foto: Sebastian Schels
Ende Juni wählte die Fachjury in jeder der drei Kategorien einen Deutschen Fassadenpreis 2026 für VHF sowie einen Sonderpreis VHF-HOLZBEKLEIDUNG.
Die Jury besteht aus renommierten Architekturexperten:

Ausgezeichnet werden Fassaden, die sich in eine der drei Kategorien einfügen:
• BAUEN IM BESTAND
• DAS BESONDERE DETAIL
• VHF-FUNKTIONSFASSADE
und die Kernkompetenzen der Bauart VHF in überdurchschnittlichem Maße repräsentieren:
• GESTALTUNG – hohe architektonische und gestalterische Qualitäten
• INNOVATION – intelligente und funktionale Eigenschaften
• WIRTSCHAFTLICHKEIT – besonders energieeffiziente und wirtschaftliche Lösungen
• NACHHALTIGKEIT – langfristig nachhaltige Projekte/Zertifizierungen, digital geplant
• TECHNIK – fachgerechte und qualitativ hochwertige Ausführung
Ergänzend dazu wurde erstmals ein Sonderpreis VHF-HOLZBEKLEIDUNG ausgelobt.
Bewertet werden Fassaden in vertikaler und horizontaler Verlegeart mit Materialien aus dem Naturwerkstoff Holz.
Bis zu drei Projekte konnten online eingereicht werden.
Die Auslobungsphase des Deutschen Fassadenpreises 2026 für vorgehängte hinterlüftete Fassaden ist beendet. Architekt*innen und ihre Bauherr*innen konnten bis zum 29. Mai 2026 außergewöhnliche Beispiele vorgehängter hinterlüfteter Fassaden (VHF) einreichen.
Zur Teilnahme zugelassene Projekte mussten nach dem 1. Januar 2024 und vor dem 29. Mai 2026 in Deutschland fertiggestellt und mit vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (VHF) nach DIN 18516-1 ausgeführt worden sein.
