Komplexe Doppelfassadenkonstruktion mit transluzenten Metallnetz

Neubau der Kunsthalle Mannheim

Aus dem internationalen Architekturwettbewerb zum Neubau der Kunsthalle Mannheim ging Ende 2012 der überarbeitete Entwurf von gmp als Sieger hervor. Das Hamburger Architektenbüro entwickelte für die Kunsthalle das Konzept „Stadt in der Stadt“. Angelehnt an die Quadratestruktur der Stadt Mannheim besteht das Museum aus verschiedenen dreistöckigen Kuben. Die sind auf jeder Ebene mit breiten Brücken verbunden. Um alles herum gibt es natürlich Mauern, allerdings mit viel Glas.

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Die Entwurfsidee des Neubaus spielt auf die historische Stadtstruktur von Mannheim an: sieben „Ausstellungs-Häuser“ gruppieren sich um ein platzähnliches Lichtatrium. Foto: Hans-Georg Esch im Auftrag von gmp Architekten

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Farblich auf die Sandsteinbauten der Umgebung abgestimmt, wird das Bauwerk von einem transluzenten Metallnetz – einem beschichteten bronzefarbenen Edelstahl-Mesh – umhüllt. Foto: Hans-Georg Esch im Auftrag von gmp Architekten

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Mit ihrer Höhe von 21,50 m fügt sich die neue Kunsthalle sehr gut in die Bestandsbebauung ein. Die Gestaltung der Fassade, verkleidet mit ca. 4.400 m² Faserzementfassade in unterschiedlichen Farbnuancen, ist an der Farbe von Sandstein angelehnt. Foto: Lukac Diehl im Auftrag von gmp Architekten

Die Kunsthalle unterscheidet sich fundamental vom alten Typus des Museums. Die Entwurfsidee des Neubaus spielt auf die historische Stadtstruktur von Mannheim an: sieben „Ausstellungs-Häuser“ gruppieren sich um ein platzähnliches Lichtatrium. Die räumliche Komposition mehrerer Kuben erzeugt durch ihre versetzte Anordnung in Höhe und Breite variationsreiche Räume. Mit ihrer Höhe von 21,50 m fügt sich die neue Kunsthalle sehr gut in die Bestandsbebauung ein. Dafür sorgt auch die Gestaltung der Fassade, verkleidet mit ca. 4.400 m² Faserzementfassade in unterschiedlichen Farbnuancen, angelehnt an die Farbe von Sandstein. Die moderne Außenhülle des Neubaus ist mit einer komplexen Doppelfassadenkonstruktion versehen. Farblich auf die Sandsteinbauten der Umgebung abgestimmt, wird das Bauwerk von einem transluzenten Metallnetz – einem beschichteten bronzefarbenen Edelstahl-Mesh – umhüllt. Ausführung des Edelstahl-Gewebes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Fa. SCHNEIDER Fassaden GmbH.

ETERNIT über die Zusammenarbeit mit FRANZEN beim Projekt Kunsthalle in Mannheim:
„Die FRANZEN Fassadentechnik GmbH ist uns seit Jahren ein starker und zuverlässiger Partner, um die individuellen Wünsche von Architekten und Bauherren stets zur vollsten Zufriedenheit zu erfüllen. Die Faserzementfassade der Kunsthalle Mannheim mit EQUITONE Fassadentafeln von Eternit zum Beispiel gibt dem vorgehängten Gewebenetz einen würdigen Hintergrund und wurde trotz des erhöhten Planungsaufwands präzise und wirtschaftlich umgesetzt.“

Projektdaten

Projekt: Kunsthalle Mannheim
Standort: Friedrichplatz 4, 68165 Mannheim
Bauherr: Stiftung Kunsthalle Mannheim
Architekt: gmp Architekten
Fertigstellung: Juni 2017
Bekleidungswerkstoff: 4.100 m² Faserzementplatten, Fa. ETERNIT
Unterkonstruktion: Gaubatz
Dämmung: ISOVER
Befestigung: Hinterschnittanker (System TERGO von ETERNIT)
Verarbeiter: FRANZEN Fassadentechnik GmbH
Fotograf: Hans-Georg Esch im Auftrag von gmp Architekten

 
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