Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur

VHF ist Baukultur

Der FVHF engagiert sich für die Bundesstiftung Baukultur als Mitglied im Förderverein, weil „es uns ein zentrales Anliegen ist, die architektonisch und technisch hochwertige Gestaltung nachhaltiger Fassaden zu fördern.“ (Auszug „Who is who der Baukultur“)

Ganz besonders setzt sich der Verband seit seiner Gründung im Jahr 1993 aktiv für die Qualität von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden als „Gesicht“ von Gebäuden und Quartieren im öffentlichen Raum ein.

Berufung Konvent der Baukultur
Konvent der Baukultur 2016. Foto: Till Budde für die Bundesstiftung Baukulturzoom
Konvent der Baukultur 2016. Foto: Till Budde für die Bundesstiftung Baukultur

Der Konvent der Baukultur setzt sich aus berufenen Persönlichkeiten zusammen, die sich für die Anliegen der Baukultur besonders verdient gemacht haben. Neben Preisträgern, Bauherren sowie Auslobern der bundesweit bedeutsamen Baukultur-Preise, gehören ausgewählte Expertinnen und Experten unterschiedlichster Professionen zu dem Kreis. Mit der Berufung in den Konvent zeichnet die Bundesstiftung Baukultur das baukulturelle Engagement der berufenen Persönlichkeiten aus. So wurde neben dem FVHF, als Auslober des Deutschen Fassadenpreises für VHF, 2016 zeitgleich der Fassadenpreisträger 2015 raumzeit Architekten BDA in den Konvent berufen.

Der FVHF wird seit 2003 regelmäßig in den Konvent der Baukultur berufen und ist seit 2003 ebenfalls Mitglied im Förderverein der Bundesstiftung Baukultur. Zudem sind viele Vertreter der FVHF-Mitglieder zusätzlich als Einzelmitglied im Förderverein engagiert.

Deutscher Fassadenpreis für VHF
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Fassadenpreisträger 2015: raumzeit Architekten BDA Berlin mit dem Hörsaal Campus Center der Universität Kassel. Foto: Werner Huthmacher

Von Anfang an lesen sich die stetig wachsenden Einreicherlisten zum Deutschen Fassadenpreis für VHF wie das "Who is who der Baukultur". Vor Jahren noch junge, avantgardistische Büros, wie etwa J. Mayer H. Architekten, Berlin, das 2002 eine Anerkennung errang, sind längst avanciert. Renommierte und bekannte Büros wie Volker Staab Architekten, Berlin (Auszeichnung 2005), Allmann, Sattler Wappner Architekten aus München (Preisträger 2007), Busmann + Haberer Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin (Preisträger 2009) – um nur einige zu nennen – sind ebenso vertreten wie aufstrebende, junge Büros, die das Potential der vorgehängten hinterlüfteten Fassade immer wieder variantenreich und neu interpretieren. 2011 gewann das Büro Manuel Herz Architekten, Köln/Basel, den Deutschen Fassadenpreis für VHF mit einer außergewöhnlichen Keramikfassade, die die Architekten am Jüdischen Gemeindezentrum Mainz realisierten. Mit dem Hörsaal Campus Center der Universität Kassel überzeugten raumzeit Architekten, Berlin, 2015 beim Fassadenpreis für VHF. Die gebaute Schnittfigur setzt einen prägnanten, zeichenhaften Auftritt und lotet die plastischen Möglichkeiten vorgehängter Fassadensysteme in beispielhafter Weise aus.

Als Teil der stets hochkarätig besetzten Jury ist der Vorsitzende der Bundesstiftung Baukultur (Reiner Nagel) seit vielen Jahren Mitglied des Preisgerichts und honoriert so besonderes Innovationspotential und große gestalterische Qualität, gepaart mit hoher Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Die Auszeichnung wird seit 2003 von der Bundesstiftung Baukultur als eine der „bundesweit bedeutsamen Preise auf dem Gebiet der Baukultur“ eingestuft.

Eine filmische Dokumentation zum Fassadenpreis mit Statements von Prof. Michael Braum und Reiner Nagel ist hier zu finden.

Deutscher Fassadentag®
Deutscher Fassadentag des FVHFzoom
Pflichttermin für Fassaden-Profis: Der Deutsche Fassadentag® des FVHF. Foto: Till Budde

Auch beim Deutschen Fassadentag®, der neben dem Deutschen Fassadenpreis für VHF zu den wichtigsten Formaten des Fachverbandes gehört, kooperiert der FVHF regelmäßig aktiv mit der Bundesstiftung Baukultur. So hielt Prof. Michael Braum, bis 2013 Vorstandsvorsitzender der Baukultur-Stiftung, auf dem Fassadentag in Heidelberg die Festrede zum 20-jährigen Jubiläum des FVHF und war auch auf den Fassadentagen 2011 im IBA Dock, Hamburg und 2012 in Unterföhring Gast und Redner des FVHF-Branchentreffs.

Mehr Infos zum Deutschen Fassadentag® erhalten Sie hier.

Messe BAU, München
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Ressourceneffizienz und Baukultur: Thema des gemeinsamen Messestandes von FVHF und Bundesstiftung Baukultur auf der BAU 2015. Foto: David Franck

Nach 2015 präsentiert sich der FVHF auch 2017 wieder zusammen mit der Bundesstiftung Baukultur auf der BAU in München. Das Ziel der gemeinsamen Plattform ist es Planer und Akteure für das Thema Baukultur zu gewinnen und den Austausch zu fördern.

Als zentraler Informationspunkt führt der Messeauftritt mit einer Galerie hochkarätiger Referenzen und innovativer Produkte die Besucher in die Welt der VHF ein. 

Die Stiftung stellt zudem den aktuellen Baukulturbericht vor, der den gesellschaftlichen Wert der Baukultur untersucht und konkrete Handlungsempfehlungen gibt. Neben der Kooperation auf dem Messestand ist die Bundesstiftung Baukultur neben dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie Partner auf der Pressekonferenz und Podiumsdiskussion, die der FVHF im Rahmen der Messe für die Fachpresse veranstaltet.

Baukulturbericht
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Baukulturbericht 2016/17 „Stadt und Land“ Foto: BSBK

Der Baukulturbericht ist ein ausführlicher Statusbericht zur Lage der Baukultur in Deutschland. Alle zwei Jahre dokumentiert er den gesellschaftlichen Wert der Baukultur aus Sicht der Bürger und Bauschaffenden und beinhaltet Handlungsempfehlungen, Fakten und Projektbeispiele für Politik, Planer und weitere Akteure der Baukultur. Die Bundesstiftung Baukultur ist als eine der wenigen Institutionen in Deutschland dazu aufgefordert und berechtigt, dem Bundeskabinett und dem Bundesparlament über das zuständige Ressort einen Bericht vorzulegen. Dank dieses Vorlagerechts werden die Baukulturberichte vom Bundeskabinett behandelt und an Bundestag und Bundesrat überwiesen.

Folgende Baukulturberichte sind bisher erschienen und stehen hier zum Download bereit:

 
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