Energie erzeugen, wo sie gebraucht wird: Für den Neubau des Hallenbads in Verl realisierte die Henke AG eine gebäudeintegrierte Photovoltaik-Fassade mit Avancis CIGS-Dünnschichtmodulen, unsichtbar befestigt und architektonisch überzeugend in den Baukörper integriert.



Beim Neubau des Hallenbads am Kühlmannplatz in Verl setzte die Henke AG eine innovative Solar-Fassade mit insgesamt 800 m² Modulfläche um. Davon sind 750 m² als funktionsfähige Avancis-Solarmodule ausgeführt, die aktiv zur Stromerzeugung beitragen. Weitere 50 m² wurden als optisch identische, jedoch nicht funktionsfähige Blindmodule montiert, um ein einheitliches Fassadenbild ohne sichtbare Unterbrechungen zu gewährleisten.
Zum Einsatz kamen Avancis SKALA-Module auf Basis der CIGS-Dünnschichttechnologie. Diese zeichnen sich durch ihr homogenes, mattes Erscheinungsbild ohne störende Spiegelungen aus und fügen sich damit nahtlos in die Fassadengestaltung ein. Die Module wurden unsichtbar befestigt und präzise in die vorgehängte hinterlüftete Fassadenkonstruktion eingebunden. Zusammen mit den PV-Anlagen auf dem Dach soll die Solarfassade künftig knapp ein Drittel des Stroms erzeugen, der für den Betrieb des Hallenbads benötigt wird. Das Helmholtz-Zentrum Berlin begleitet das Projekt wissenschaftlich, um Erfahrungen mit der noch vergleichsweise neuen Technologie der PV-Fassade zu sammeln.
Das als Niedrigenergiehaus im BEG-40-Standard errichtete Hallenbad verbindet zeitgemäße Architektur mit einem durchdachten Energiekonzept. Die Henke AG übernahm die komplette Ausführung der Solar-Fassadenbekleidung von der Unterkonstruktion bis zur Modulmontage.