




Bei Wohnbauprojekten sind Architekten oft hin- und hergerissen zwischen Neutralität und Spektakulärem. Dieses Projekt des Bauherrn Roger Meier liegt auf halbem Weg zwischen diesen beiden Optionen. Es umfasst etwa 15 Wohnungen in einem Vorort von Zürich, der in den 1920er Jahren erbaut wurde. Dort gibt es viele freistehende Wohnhäuser.
Das Projekt unterteilt das Bauwerk in zwei identische Blöcke mit großen Fenstern, die den Bewohnern Ausblicke in beide Richtungen bieten.
Die an der Fassade angebrachte Metallhaut aus Zink macht das Projekt zu einem, das man als „diskret außergewöhnlich“ bezeichnen könnte – das perfekte Oxymoron.
Als Teilhaber einer Fassadenbaufirma beauftragte der Bauherr sein Team, aus einem elementaren Bauteil – einem länglichen Sechseck, das an seiner längsten Diagonale gefaltet ist – einen spektakulären Effekt zu erzielen. Vier vertikale Schlitze fügen die Teile in einem versetzten Muster zusammen.
Die Montage dieser 14.000 Teile an der Fassade erzeugt eine leuchtende Schwingung, die durch die Reflexionen der Sonne noch verstärkt wird. Die Verwendung von PIGMENTO® grün und QUARTZ-ZINC® für jeden Block verstärkt diesen Effekt zusätzlich.