Die Richtlinie ermöglicht Planern und Herstellern, den Wärmedurchgang von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden unter Berücksichtigung von konstruktiv bedingten Wärmebrücken zu berechnen und nachzuweisen. So sind beispielsweise die wichtigsten Faktoren aufgeführt, die die Wärmeverluste durch vorgehängte hinterlüftete Fassaden beeinflussen.

Die Richtlinie zur Bestimmung der wärmetechnischen Einflüsse von Wärmebrücken bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden Ausgabe 1998 ist eine Gemeinschaftsarbeit von BFE, EMPA, FVHF, SFHF, SSIV, SVDW, SESSISOL und SZFF. Sie erläutert Begriffe und Konstruktionsarten, die Bestimmung der thermischen Kennwerte und Berechnungshilfen für die Planung und Projektierung und gibt Hinweise zur Ausführung von Verankerungen und Unterkonstruktion, Wärmedämmung und Bekleidung.
Die Richtlinie ermöglicht Planern und Herstellern, den Wärmedurchgang von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden unter Berücksichtigung von konstruktiv bedingten Wärmebrücken zu berechnen und nachzuweisen. So sind Beispielsweise die wichtigsten Faktoren aufgeführt, die die Wärmeverluste durch vorgehängte hinterlüftete Fassaden beeinflussen. Diese Berechnungsgrundlagen wurden bereits 1998 aufgestellt, befinden sich aber heute noch auf dem aktuellen Stand der Technik.
In dieser Richtlinie zur Bestimmung wärmetechnischer Einflüsse sind verschiedene Standard-Materialkombinationen als Grundlage hinterlegt. Da die Entwicklung heute weiter vorangeschritten ist und es heute eine sehr viel größere Vielfalt an Materialien bzw. Materialkombinationen (Hybridwerkstoffe) gibt, sollten Sie sich zur Ermittlung des Wärmedurchgangskoeffizient mit Ihrem Lieferanten der Unterkonstruktion in Verbindung setzen. Dieser wird Ihnen nach Angabe des Verankerungsgrundes (Material und Dicke) den benötigten punktbezogenen Wärmedurchgangskoeffizient 1*) χ (Einheit: W/K) bzw. den längenbezogenen Wärmedurchgangskoeffizient 1*) ψ (Einheit: W/(m*K) mitteilen, mit dem Sie dann in der Lage sind, den Wärmedurchgangskoeffizient U (Einheit: W/m²K) zu ermitteln.