Metallener Erweiterungsbau

Sanierung und Erweiterung des Krankenhauses in Meursault, Frankreich

Der metallene Baukörper des Krankenhauses hebt sich deutlich von den Bestandsgebäuden ab und schafft einen interessanten Gegenspieler zur Steinarchitektur.

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Die beiden unterschiedlichen Materialien erzeugen ein spannungsreiches Wechselspiel.
Foto: Martin Argyroglo

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Die willkürlich anmutenden Durchbrechungen des Anbaus finden ihr Echo in den Original-Fenstern.
Foto: Martin Argyroglo

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Das für Fassade und Dach verwendete Zink bildet eine Art metallener Fläche, die sich emanzipiert und abstrakt erscheint.
Foto: Martin Argyroglo

Das für Fassade und Dach verwendete Zink bildet eine Art metallener Fläche, die sich emanzipiert und abstrakt erscheint. Die willkürlich anmutenden Durchbrechungen des Anbaus finden ihr Echo in den Original-Fenstern, deren regelmäßige Anordnung im Laufe der Jahrhunderte durch verschiedene bauliche Eingriffe verändert wurde.

Die gute Formbarkeit des Zinks ermöglichte es, mit dieser Autonomie und dieser Plastizität zu spielen. So haben die in zwei verschiedene Breiten gefertigten Zinkscharen, in AZENGAR von VMZINC, gewissermaßen den üblichen Rhythmus der Verbindungen durcheinander gebracht.

Projektdaten

Projekt: Sanierung und Erweiterung des Krankenhauses in Meursault, Frankreich
Standort: Meursault, Frankreich
Architekt: Jung Architectures
Fertigstellung: 2015
Bekleidungswerkstoff: Azengar, VMZINC Umicore Bausysteme GmbH
Unterkonstruktion: Holzschalung
Dämmung: Mineralwolle
Befestigung: Haften
Verarbeiter: Charpentiers de Bourgogne
Fotograf: Martin Argyroglo

 
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